Razvan Friedmann Stoica, Violine

Auf der Weltbühne hat sich der Künstler bereits etabliert und wird für seine Virtuosität, herausragende Interpretationen und die Integrität seines Spiels hoch geschätzt:

Der aus Rumänien stammende Geiger Răzvan Stoica wurde 1986 in Bukarest in eine Familie von Musikern geboren. Seine ersten Geigenstunden erhielt er im Alter von vier Jahren von seinem Vater, nachdem der rumänische Flötist seinen Sohn wiederholt beim Spiel mit einer Geige erwischt hatte. Mit sechs Jahren begann er seine Ausbildung am George Enescu Musik Konservatorium in Bukarest. Bereits nach drei Jahren und als jüngster Schüler seiner Zeit wurde er in die Klasse von Maestro Modest Iftinchi aufgenommen und später auch von Ștefan Gheorghiu unterrichtet. Nach seinem Abschluss studierte er am Royal Conservatory Amsterdam in der Klasse von Iliya Grubert und später an der schweizer École Supérieure de Musique bei Shlomo Mintz. Weiterhin lernte und arbeitete er mit Ivry Gitlis, Salvatore Accardo, Berent Korfker und Hermann Krebbers. Den größten Einfluss hatte aber wohl sein Mentor, der rumänische Pädagoge Modest Iftinchi, der ihn über 10 Jahre begleitete.

Răzvan Stoica ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe. U.a. erzielte er den ersten Platz im Lorenzo Perosi Wettbewerb in Tortona sowie den Paganini Prize in Luxembourg. Als Gewinner des Salzburger „Strad Prize“ wurde ihm 2009 eine Violine von Antonio Stradivarius aus dem Jahr 1729 verliehen. Im Jahr 2013 gewann er die E.B.U. New Talent Competition in Bratislava, Slovenien und wurde daraufhin von der European Broadcasting Union (EBU) und dem International Music Council (IMC) zum „besten Geiger unter 28 Jahren“ gekürt.

2014 erhielt er den Romanian Cultural Excellency Award.

Als Solist gastierte er weltweit mit namhaften Orchestern, darunter das Beethoven Orchestra Kraków, das Slowenische Radio Symphonieorchester, St. Petersburg Philharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und in den Niederlanden mit „Het Orkest“ Philharmonie. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Alexander Geluk, Vladimir Spivakov, Garry Bertini, Philippe Entremont, Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Jin Wang, Alexander Vakoulsky, Michał Dworzynski und Sir Colin Davis.

Seine 2012 erschienene Einspielung „a stradivarius with passion…“ beim niederländischen LeFox NL Label wurde von der Fachpresse ebenso mit Begeisterung aufgenommen wie die Liveaufnahme der 24 Caprices Op.1 für Solovioline von Niccolo Paganini im Jahr 2011 unter dem Brilliant Classics Label und die 2005 durch das Classic Label herausgebrachte Aufnahme Niccolo Paganini, violin concerto No. 1.

Der rumänische Kritiker D. Scurtulesco schreibt:

“Disarming charm and ravishing timber, breathtaking technical bravura, sparkling intonation – he is most likely becoming the greatest violinist of his generation.”

Răzvan Stoica spielt eine Violine von Antonio Stradivarius aus dem Jahr 1729, die ihm als anonyme Spende in Salzburg verliehen wurde und einen Violinenbogen Max Möller Amsterdam, der ihm vom Montferland Cultuur Fonds zur Verfügung gestellt wurde.

Presseecho:

Bericht der ADZ.ro vom 17.10.2014